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Positionen Jugendpolitik

Grundsatzposition „Ernährung und Bewegung - Gesundes Aufwachsen für alle Kinder und Jugendlichen“

Berlin,  November 2008

Unsere Gesellschaft ist geprägt von der Globalisierung, rasanten Entwicklungen und Veränderungen sowie veränderten Familienstrukturen und Berufsbiografien. Dies alles hat auch Auswirkungen auf die Kinder- und Jugendphase.
Vor diesem Hintergrund findet das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland unter verschiedenen Bedingungen statt. Ungleiche Startchancen von Kindern und Jugendlichen werden nicht zuletzt vom eigenen familiären Umfeld geprägt. So erweist sich der familiäre Bildungsstatus nach wie vor als Beschleuniger oder Hemmschuh bei den Bildungsaussichten von Kindern und Jugendlichen. Gleiches lässt sich auf die Bereiche Ernährung und Bewegung übertragen. In Deutschland wächst die Kinder- und Jugendarmut. Mittlerweile leben nach Angaben des Deutschen Kinderschutzbundes rund 2,6 Millionen  Kinder in Armut. Diese Kinder und Jugendlichen erleben soziale Ausgrenzung und sind insbesondere von schlechten Bildungschancen und Gesundheitsrisiken betroffen. 

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Grundsatzpapier „NEIN zu Rechtsextremismus und Rassismus“

Bremen, April 2008

Der Bund der Deutschen Landjugend
lehnt jede Form des Extremismus, insbesondere Rechtsextremismus und Rassismus, entschieden ab. Er setzt sich für die Hinführung der jungen Menschen zu einem toleranten, sozialen und kritischen Verhalten gegenüber der demokratischen Gesellschaft und den Mitmenschen ein. Als gesellschaftlich anerkannte und unabhängige Organisation und Akteur in den ländlichen Räumen, sieht der BDL auf Grund seiner Position besondere Chancen und Möglichkeiten die ländlichen Räume gegen rechtsextreme Vereinahmung zu schützen.


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Grundsatzpapier Präventionsarbeit für Kinder und Jugendliche

Berlin,  November 2007

Prävention ist unverzichtbar, um Kinder und Jugendliche vor Schäden und Risiken unserer heutigen Lebenswelt zu schützen. Wir halten es für eine Verpflichtung unserer Gesellschaft, optimale Voraussetzungen für das Leben von Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu schaffen. Aus der Perspektive einer chancengerechten Kinder- und Jugendpolitik fordern wir entsprechende Maßnahmen und Ansätze, mit dem Anspruch: kein Kind oder Jugendlicher muss Schaden an Leib und Seele hinnehmen. Der Bund der Deutschen Landjugend hofft auf ein Zusammenwirken aller gesellschaftlichen Kräfte um die Präventionsarbeit im Sinne der Kinder und Jugendlichen in Deutschland zu verbessern.

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Grundsatzpapier Jugendpolitik des Bundes der Deutschen Landjugend

Nonnweiler-Braunshausen, April 2007

Der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) ist die größte Jugendorganisation in den ländlichen Räumen. Als solche bündelt und vertritt er die Interessen und Bedürfnislagen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in ländlichen Räumen. Der BDL plädiert nachdrücklich dafür, diese Positionen und Anliegen von Kindern und Jugendlichen und jungen Erwachsenen ernst zu nehmen.
Für eine gute Zukunft unseres Landes und eine gute Perspektive für die Menschen die darin leben, ist es unumgänglich, Politik für und mit Kindern und Jugendlichen zu machen. Über Interessen, Bedürfnisse und Perspektiven von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen darf dabei nicht hinweg gehandelt werden. Sie müssen wahr- und ernst genommen werden. Glaubhafte und zielführende Politik berücksichtigt die Zukunftsperspektiven, Wünsche und Ideen von jungen Menschen in diesem Land, unterstützt sie im Mitgestalten und stärkt damit nicht nur eine nachwachsende Generation, sondern macht außerdem nachhaltige Politik für das ganze Land.

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BDL: „Jugend braucht Ausbildung und Arbeit“

Ortenberg, 30. April 2006

Wir leben in einer sozialen Marktwirtschaft, in der es eine zentrale Grundvoraussetzung ist, über Erwerbsarbeit die Grundlagen für die eigenständige Lebensführung zu erarbeiten. Über die Erwerbsarbeit können zum einen finanzielle Rahmenbedingungen sichergestellt werden, zum anderen eine soziale Eingebundenheit und sozialer Status erreicht werden. Gleichzeitig werden aber die Zugänge zu Erwerbsarbeit und beruflicher Ausbildung immer schwieriger. Die Arbeitslosenzahlen, v. a. im Bereich der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, steigen kontinuierlich.
Der Bund der Deutschen Landjugend hält es für dringend geboten, dass Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Chance eingeräumt wird, sich zu bilden und zu arbeiten. Nur so können sie für ihren Unterhalt sorgen, sich eigenständig entfalten und in einem sozialen Gefüge etablieren.
Jugend braucht Ausbildung und Arbeit. Jugend braucht keine Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und keine Verstärkung der ohnehin häufig unsicheren und heiklen Arbeitszusammenhänge, der so genannten prekären Beschäftigungsverhältnisse. Nur wenn junge Menschen eine realistische Perspektive auf Arbeit und gesicherte Zukunft in diesem Land haben, kann sich Deutschland auch entsprechend weiterentwickeln...

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BDL: Ganztagsschule und Jugendverbandsarbeit – Garanten für eine gute Bildung

Trier, den  23. April 2005

Die flächendeckende Einführung
von Ganztagsschulen ist ein bildungspolitischer Schritt, den die Landjugend befürwortet... Wichtig ist, dass dabei die Besonderheit von SchülerInnen im ländlichen Raum berücksichtigt wird. Kinder und Jugendliche, die ganztägig eine Schule besuchen, die sich nicht am Wohnort befindet, können den Bezug zu den sozialen Strukturen des Ortes verlieren... Neben der Schule … muss es für Kinder und Jugendliche zusätzlich ein weiteres außerschulisches Betätigungsfeld geben. Sie brauchen (soziale) Räume, die ein vielfältiges und eigenverantwortliches Leben und Lernen ermöglichen... Die außerschulische Räume und damit auch die Arbeit der Kinder- und Jugendverbände, wie z.B. der Landjugend, müssen stärker als Bildungsraum wahrgenommen und entsprechend als solcher anerkannt und gefördert werden...

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Positionspapier des Bundes der Deutschen Landjugend zum Thema Bildung

Berlin 2004

Die Ergebnisse der „PISA-Studie“ haben verdeutlicht, dass das Bildungssystem in Deutschland (auch wenn es Unterschiede gibt) gravierende Mängel aufweist und somit die Chancen und Zukunftsfähigkeit der jungen Generation minimiert. Neben der so oft angeführten mangelnden Lesekompetenz bei Deutschlands Schülerinnen und Schülern, hat ein weiteres Ergebnis sehr viel umfangreichere Bedeutung: der Zusammenhang zwischen sozialer Schicht und Bildungsbeteiligung ist signifikant hoch. Das Bildungssystem in Deutschland hat es versäumt, echte Chancengleichheit für alle Kinder und Jugendliche herzustellen, stattdessen werden gesellschaftliche Ungleichheiten verstärkt...

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