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Eurotier
Der Young Farmers Day auf der Eurotier findet am 13. November 2008 statt!Sparen im Vorverkauf für die Eurotier
Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) bietet für die internationale Fachausstellung für Tierhaltung und Management EuroTier 2008 Provisionen bei Vorverkaufskarten an. Wer gemeinsam mit seinen Kollegen bereits vor Ausstellungsbeginn seine Eintrittskarte erwirbt, zahlt statt 20,- EUR an der Tageskasse nur 16,64 EUR bei Abnahme von mindestens 20 Stück und nur 14,96 EUR bei Abnahme von mindestens 100 Stück. Der Vorverkauf beginnt am 1. September 2008 und läuft bis 30. Oktober 2008.
Die EuroTier findet vom 11. bis 14. November 2008 auf dem Messegelände in Hannover statt. Sie ist Europas umfassendste Informationsbörse für die
moderne Tierhaltung. Mehr als 1.600 Aussteller aus 45 Ländern präsentieren auf 170.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ein umfassendes Angebot zur Genetik, zur Fütterung, zum Stallbau, zu Stalleinrichtungen, zur Qualitätssicherung,
zu Tier- und Umweltschutz, zur Tiergesundheit sowie zu Fragen des Managements und der Logistik.
Am 13. November treffen sich dort junge LandwirtInnen beim Young Farmers Day.
2007 kam die Landjugend am 15. November zum Europäischen Junglandwirtetag, dem Young Farmers Day im Rahmen der Agritechnica.
Gemeinsam von BDL, CEJA und der Junge DLG organisiert, war er ein voller Erfolg. ![]() „Packen wir es an“ - Europäischer Junglandwirtetag auf der Agritechnica„Wir wissen, wo wir stehen und was wir wert sind. Wir wissen, dass wir jetzt entscheiden müssen, wo wir hinwollen, und uns keinen Zeitverzug mehr erlauben können, wenn wir eine Zukunft in der Landwirtschaft haben wollen. Packen wir es an!“ Mit diesen Worten von Johannes Scharl, stellvertretender Vorsitzender des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL), endet der europäische Junglandwirtetag auf der Agritechnica.
Rund 1000 junge Fachleute aus dem In- und europäischen Ausland waren angereist, um über ihre unternehmerische Zukunft in der Landwirtschaft zu diskutieren. Unverkennbar dabei die Aufbruchstimmung, die auch die jungen LandwirtInnen erfasst hat. Schon lange orientieren sie sich nach vorn, sehen die Öffnung der Märkte als langfristige Chance. Dem hatten die Organisatoren - die Junge DLG, der BDL und der Rat der europäischen Junglandwirte CEJA - schon mit dem Thema Rechung getragen: „Zukunftsbranche Landwirtschaft - Wie stellen Europas JunglandwirtInnen die Weichen für morgen?“
Die Referenten aus Großbritannien, Österreich, Frankreich und Deutschland, alle selbst junge Landwirte, waren sich einig: Fachwissen allein reicht nicht. Unternehmerisches Denken und Handeln ist mehr denn je gefragt. Dazu gehöre eine ständige Beobachtung der Märkte und ihre Bewertung. „Denn möglichst lautes und aggressives Schreien hebelt die Kräfte des Marktes nun mal nicht aus“, ergänzt Johannes Scharl.
„Mit der unternehmerischen Freiheit wächst auch die persönliche Verantwortung, sich ständig zu informieren und weiterzuqualifizieren“, sagte beispielsweise Heino Klintworth, der für den BDL auf dem Podium saß. Seinen Milchviehbetrieb will er weiterführen, will investieren und neue Kooperationsformen finden, die auf die Anforderungen des Marktes passen.
In diesem Zusammenhang wies der junge Landwirt darauf hin, dass an der Abschaffung der Milchquote kein Weg vorbei führe. Die finanziellen Mittel, die für die derzeit hohen Quotenkosten aufgebracht werden müssen, können ohne Milchquote effektiver für Investitionen und für die Entwicklung der Betriebe junger LandwirtInnen genutzt werden. „In der Milcherzeugung müssen wir die Kostenführerschaft erreichen“, sagte er, „auch wenn das eine sehr große Herausforderung ist.“
Martin Davis rückte die Bioenergieerzeugung in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Das sei auch weiterhin eine große Chance, so der Ackerbauer aus Großbritannien. Allerdings nehme die Konkurrenz zwischen Nahrungsmittel- und Energieerzeugung auf den Feldern zu.
Das ermutigte einen jungen Nigerianer, der in Frankreich Landwirtschaft studiert. Wie gehe es denn zusammen, dass in Europa auf den Feldern Rohstoffe für die Energieerzeugung angebaut würden, während zur gleichen Zeit in Afrika Menschen verhungerten, wollte er wissen. In der Diskussion der jungen Fachleute wurde deutlich, dass Nahrungsmittelhilfen aus Europa nur kurzfristig Besserung bringen. Vielmehr sei es wichtig, dass Europa Hilfe zur Selbsthilfe bietet, damit die afrikanische Landwirtschaft produktiver werde…
Viele Themen wie beispielsweise Gentechnik oder Landschaftspflege konnten ebenfalls angerissen werden. Und doch gingen viele zufrieden nach Hause und nahmen das Wir-packen-es-an-Gefühl, das den Junglandwirtekongress bestimmt hatte, mit. Oder wie Jörg Bauer, der Vorsitzende der Jungen DLG sagte: „Junge Landwirte müssen optimistisch nach vorn schauen. Eine gute Ausbildung, hohes fachliches und wirtschaftliches Können sind dafür genauso wichtig wie der weltweite Erfahrungsaustausch.“
Der nächste Junglandwirtetag wird auf der Eurotier 2008 stattfinden.
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Ansprechpartner weitere Informationen gibt es bei der BDL-Bundesagrarreferentin
Nannette Pankow
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
Tel: 030 - 31904-254
Fax: 030 - 31904-206
Mail: n.pankow@landjugend.de
sowie bei
Johannes Ritz
Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft Eschborner Str. 122
60489 Frankfurt/Main
Tel.: 069 - 24788-304
Mail: j.ritz@dlg-frankfurt.de
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